Deutschsprachiges
Freundschaftstreffen
in St. Gallen 2024

Ist KI eine Gefahr für die Demokratie?

Während künstliche Intelligenz seit Chat-GPT endgültig in unserem Alltag angekommen ist, wächst auch das Bewusstsein für die Gefahren dieser Technologien. Welche Folgen hat es für unsere Demokratie, wenn Werbung so personalisiert wird, dass sie das Wähler*innen-Verhalten beeinflusst? Wenn Fake-News in Filterblasen hin und her gereicht werden, bis sie zur subjektiven Wahrheit verkommen? Oder wenn Politiker*innen in KI-generierten Videos beliebige Worte in den Mund gelegt werden? 
Wie alle Technologien sind KI-Anwendungen weder gut noch schlecht. Es braucht jedoch dringend einen Diskurs darüber, unter welchen Rahmenbedingungen KI-Technologien zum Einsatz kommen sollen, in welchen Feldern sie eingesetzt werden und wo Regulierungen nötig sind. Vor welchen Aufgaben steht die Politik in den nächsten Jahren? Dieser Frage gehen wir auf den Grund.


KI – Herausforderung und Chancen in der Justiz

Der geplante Vortrag handelt vom Einsatz von Algorithmen in der Polizeiarbeit und der Strafrechtspflege in der Schweiz. Basierend auf empirischen Erkenntnissen aus zwei durchgeführten Studien wird die Referentin die aktuelle Lage präsentieren, die Möglichkeiten und Grenzen von Algorithmen insbesondere im Feld der präventiven Polizeiarbeit (Predictive Policing) beleuchten und auf die rechtlichen Herausforderungen eingehen.


Robotik im Dienste des Klimas

Surf eDNA hat sich zum Ziel gesetzt, der Forschungsgemeinschaft ein hochmodernes Unterwasser-Drohnensystem zur Verfügung zu stellen, um die Erforschung des marinen Lebens in einer Korallenriffumgebung voranzutreiben. Mit einem biomemetischen, weichen Roboterfisch, der zur autonomen Unterwassernavigation fähig ist, bieten wir eine Plattform, die sich ideal für die minimalinvasive Datenerfassung eignet. Dies wird den Wissenschaftlern neue Erkenntnisse und Daten liefern, die zu einem besseren Schutz und einer besseren Beobachtung der verschiedenen Arten und der Meeresumwelt führen werden.


Von der Handschrift zum Digitalisat, und was das mit dem Labyrinth zu tun hat

Die Entwicklung der Medien hat seit dem 19. Jahrhundert mit dem Aufkommen von Foto, Film, Ton, Video und dem Internet eine immer rasendere Geschwindigkeit angenommen. Vorher war das Tempo gemächlicher. Neuerungen waren selten, und überhaupt ging es mehr um Inhalte und weniger um die Form. Originale waren wirklich einmalig und schwer zu fälschen. Das gilt heute nicht mehr. Könnten wir diesen Wandel verstehen, wenn wir – mit dem Wissen von heute – einen Blick in die Vergangenheit machen